ERSTE VERLEGUNG DER STOLPERSTEINE IN KEMPEN

Die erste Verlegung der Stolpersteine in Kempen fand Dienstag, den 15. Dezember 2015, statt. Verlegt wurden drei Steine für die jüdischen Schwestern Berta, Caroline und Johanna Berghoff vor dem Haus Engerstraße 38, ein Stein für den polnischen Zwangsarbeiter Marian Kurzawa vor dem Haus Engerstraße 21 sowie vier Steine für die jüdische Familie Andreas, Paula, Kurt und Lieselotte Mendel vor dem Haus Von-Loe-Straße 14.

Anschließend gab es Gelegenheit zum weiteren Gedankenaustausch im Rokokosaal des Kempener Kulturforums Franziskanerkloster. Neben zahlreichen Interessierten, darunter besonders viele Schülerinnen und Schüler, waren Angehörige der Familie Mendel, Frau Mirijam Honig, die letzte Überlebende des Kempener Holocaust, Herr Rabbiner Wagner von der Jüdischen Gemeinde Krefeld und Herr Dudzinski, Vizekonsul des polnischen Konsulats in Köln, gekommen.

Durch ein Referat „Die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten in Kempen am Beispiel einiger jüdischer Familien“, gehalten von der Kempener Gymnasiastin Vibeke Bjoern, wurde die Bedeutung der Stolpersteine noch einmal unterstrichen.

Hier finden Sie die Texte Kempener Schüler zur Verlegung der Stolpersteine:

Johanna, Berta und Caroline Berghoff
Klasse 10b der Erich-Kästner-Realschule Kempen (Lehrerin Lena Ising)

Marian Kurzawa
Lennard Pins, Schüler am Gymnasium Thomaeum Kempen (Lehrer Dr. Johannes Vossen)

Andreas Mendel
Geschichtskurs des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen (Lehrer Dr. Antonio Liepold)

Paula Mendel
Geschichtskurs des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen (Lehrer Dr. Antonio Liepold)

Kurt Mendel
Geschichtskurs des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen (Lehrer Dr. Antonio Liepold)

Lieselotte Mendel
Geschichtskurs des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen (Lehrer Dr. Antonio Liepold)

Kontakt

Ute Gremmel-Geuchen
(Sprecherin der Initiative
PROJEKT STOLPERSTEINE)
Ludwig-Jahn-Str.12
47906 Kempen

Tel. 02152/517541

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