VIERTE VERLEGUNG DER STOLPERSTEINE IN KEMPEN

Am Dienstag, dem 29. Mai 2018 wurden erstmalig Stolpersteine im Kempener Ortsteil St. Hubert verlegt. Unter großer Anteilnahme der Kempener Bevölkerung verlegte Gunter Demnig an fünf verschiedenen Orten insgesamt zehn Gedenksteine:

In Escheln 1 wurde des polnischen Fremdarbeiters Czesław Macijewski gedacht, Auf dem Zanger (vor Haus Drabben) der Jüdin Eva Falk.

Auf der Hauptstr./A.Hochkirchenstr. wurden Stolpersteine für die jüdischen Geschwister Wilhelmine und Siegfried Mendel und deren Freund Ernst Anschel verlegt.

Unweit davon, auf der Hauptstr.43 gedachte man der jüdischen Familie Lambertz, Eva, Isidor, Mathilde und Hans Felix.

Der zehnte Stolperstein wurde auf der Königsstr. für den jüdischen Mitbürger Max Mendel verlegt.

Angehörige der Familien Lambertz und Mendel waren aus der näheren Umgebung und aus ganz Deutschland angereist, um der Stolpersteinverlegung für ihre Familienmitglieder beizuwohnen. Die weiteste Anreise hatten Rodney und Suzie Eisfelder, Verwandte der Familie Lambertz, die eigens aus Australien gekommen waren.

Aufgrund der Ankündigung der Gedenkfeier in der örtlichen Presse hatte sich, für die Organisatoren völlig überraschend, der Enkel des polnischen Zwangsarbeiters Czesław Macijewski gemeldet, Thomas Baldowe aus Krefeld-Hüls. Er war sehr berührt davon, dass seines Großvaters gedacht werden würde und wohnte der Verlegung des Stolpersteines vor dem Bauernhof in Escheln bei.

   

 

Kontakt

Ute Gremmel-Geuchen
(Sprecherin der Initiative
PROJEKT STOLPERSTEINE)
Ludwig-Jahn-Str.12
47906 Kempen

Tel. 02152/517541

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