Bürgerinititative

Nachdem 2011 ein Antrag der Freien Wähler auf Verlegung von Stolpersteinen im Kempener Stadtgebiet vom Rat der Stadt Kempen mehrheitlich abgelehnt worden war, formierte sich eine Bürgerinitiative mit dem Ziel einer erneuten Antragsstellung zu einem späteren Zeitpunkt. Ausgehend von der Schulpflegschaft des Gymnasiums Thomaeum und der Religionsfachschaft des Rhein-Maas-Berufkollegs förderte die Initiative zunächst das Interesse an dem Projekt Stolpersteine bei den Schülerinnen und Schülern dieser beiden Schulen und später auch an den übrigen weiterführenden Schulen Kempens. Motiviert durch den Erfolg einer Schüler-AG des benachbarten Tönisvorster Michael-Ende-Gymnasiums, die sich gemeinsam mit einer Bürgerinitiative für die Verlegung von Stolpersteinen in Vorst eingesetzt hatte, entwickelte auch die Kempener Initiative Projekt Stolpersteine in Kooperation mit einigen weiterführenden Schulen diverse Projekte zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Opfer des Nationalsozialismus´ in Kempen“. Weiterlesen …

Gedenkkultur

Erst 37 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches wurde an der Umstraße, wo die 1938 von Kempener Nazis niedergebrannte Synagoge gestanden hatte, ein Mahnmal aufgestellt. Vorangegangen war im Stadtrat eine fünfjährige, oft unwürdige Debatte, in der man hauptsächlich nach der kostengünstigsten Lösung suchte und offensichtlich auf Unauffälligkeit bedacht war: Vergangenheitsbewältigung durch Verdrängen und Vergessen nannte das damals der RP-Redakteur Gert Udtke. Leider zeigen die Tafeln für die Kempener „Kristallnacht“ ein falsches Datum und führen nur Familiennamen auf, was einen anonymen Eindruck hinterlässt. Ein Familienname (Buchdahl) fehlt. Erst eineinviertel Jahre später, am 18. Dezember 1983, wurde die Gedenkstätte mit einer ökumenischen Feier eingeweiht. Weiterlesen …

Kontakt

Ute Gremmel-Geuchen
(Sprecherin der Initiative
PROJEKT STOLPERSTEINE)
Ludwig-Jahn-Str.12
47906 Kempen

Tel. 02152/517541

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